Essverhalten

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Essverhalten

Beitragvon karmacoma am 13. Apr 2010 19:34

Ich habe so ein ähnliches Problem wie Kiara, mache aber mal ein neues Thema auf.
Ich selber habe oft bemerkt, dass mich Eiweiße viel länger angenehm satt halten als Kohlenhydrate. Ich vertrage aber allzu fettiges nicht ... Es kommt mir nun vor, dass ich den ganzen Tag über nur esse. Früher war das nicht so. Da gab es einmal Frühstück (Müsli, Salat, Schnitten ... ) und einmal am Nachmittag Essen (Salat, Suppe o.ä.). Dabei knurrt mir dann nicht einmal der Magen, sondern ich esse einfach so willkürlich und wie unzufrieden.
Ich wollte euch fragen, was ihr so am Tag esst und was ihr mir für eine Diät auf vegane Basis empfehlen würdet?

Montag:
Frühstück - 6:30 Uhr
Schüssel Müsli aus Leinsamen, Haferkleie, Sonnenblumenkerne, Studentenfutter und Puffreis
Sojamilch
eine halbe Melone
eine Banane
eine Orange
ein Apfel
eine Kiwi
eine Paprika

Zwischendurch (kleine Fressattacke) - 12:30 Uhr
ein Apfel
eine Banane
eine Dinkelvollkornbrotschnitte mit Tofu-Paprika-Aufstrich (darauf Tomaten, Paprika und Gurken)
eine Paprika
ein Stück Gurke
ein paar Nüsse

Nachmittag:
5 Kartoffeln mit Zucchini-Tomate-Aubergine-Kokosmilch-Auflauf mit viel Salat (Gurke, Lauch, Paprika, Karotten, Zucchini)

Dienstag:
Frühstück - 7:30 Uhr
Schüssel Müsli aus Leinsamen, Haferkleie, Sonnenblumenkerne, Studentenfutter und Puffreis
Sojamilch
eine Kiwi
ein Apfel
ein Glas Multivitaminsaft

Zwischendurch (bzw. die kleine "Fressattacke")- 13:00 Uhr
eine Banane
Viertel Melone
eine Karotte
eine Dinkelvollbrotschnitte (Aufstrich Sojaleberwurst, darauf Zucchini, Tomate und Paprika)
ein paar Nüsse
ein Stück Schokolade

Nachmittag - 16:00 Uhr
400 ml Tomatensuppe mit Lauch, Karotten, Gurke und Sauerkraut drangeschnitten
Viertel Melone
eine Dinkelvollbrotschnitte (Aufstrich Sojaleberwurst, darauf Zucchini, Tomate und Paprika)

Abendessen (bzw. die große "Fressattacke) - 19:30 Uhr
ein Fladenbrot (Füllung: Chili, scharfe Soße, Zwiebeln, Rotkraut, Ananas, Champions)
eine Schüssel Müsli aus Leinsamen, Haferkleie etc. mit Sojamilch

Weitere Tage folgen ...

Ich bin so ein Vielfraß und habe schon wegen den Osterfamilienfesten zugenommen, ich will das nicht, fühle mich so schlecht dabei ; (
Ich ernähre mich ja erst seit 2 1/2 Wochen vegan, ist also noch nicht lange. Ich glaube ja, dass es für den Körper einfach ungewohnt ist nichts mehr Tierisches in sich vorzufinden - einfach aus der Gewohnheit heraus. Gleichzeitig merke ich auch, dass mein Stoffwechsel in den 2 1/2 Wochen viel besser arbeitet. Ich ernähre mich ja nicht unbedingt ungesund, die Hälfte an Nahrung, die ich zu mir nehme besteht ja aus Obst und Gemüse in Rohkost. Außerdem halte ich von Kalorienzählen nicht sehr viel, weil ich denke, dass 2000 kcal Obst, Gemüse und Vollkorn sich anders auswirken als 1000 kcal Kuchen, Kekse usw. (Ungesundes halt).

Hüüülvääh.
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Beitragvon illith am 13. Apr 2010 21:17

also ich denk, man kann schon sagen, dass die durchschnittliche omnivore ernährung eine höhere energiedichte hat als eine herbivore. sieht man ja auch im tierreich - die meisten pflanzenfresser laufen den ganzen tag rum und essen, während fleischfresser sehr viel (verdauungs)schläfchen halten und zwischendurch halt jagen, sich den bauch vollschlagen und wieder schlafen.
und bei deiner auflistung ist ja wirklich sehr viel obst und gemüse dabei - das besteht nunmal größtenteils aus wasser und hält entsprechend nicht lange vor.

karmacoma hat geschrieben:Dabei knurrt mir dann nicht einmal der Magen, sondern ich esse einfach so willkürlich und wie unzufrieden.

das gefühl kenn ich auch ganz genau, das zeigt mir (bei mir) aber immer eher, dass was nicht stimmt. wenn ich irgendwie innere spannungen und stress hab.
ansonsten guck ich, wenn ich das bedürfnis hab zu essen (sies aus appetit oder hunger), immer ganz genau, wonach speziell mir ist - süß, salzig, scharf, knusprig, cremig, kalt, warm, sauer... - und genau das ess ich dann auch (ohne mir von der 'vernunft' reinreden zu lassen, was stattdessen ja gesünder oder sonstwie besser wäre).
ich bin nämlich der meinung, dass mein körper mir schon sagt, was er braucht. damit fahr ich auch sehr gut, besonders, seit ich meien überesserei im griff hab (meistens).

was bei mir auf jedenfall richtig lang vorhält, sind so seitan-geschichten. die sind ja auch pures eiweiß. vlt das mal probieren?
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Beitragvon Akayi am 13. Apr 2010 21:38

Ganz wichtiger Grundsatz: Definiert eure Mahlzeiten. Setzt euch ein Limit, egal wie groß die Portion ist, aber setzt euch mit dem was ihre essen wollt auseinander. Nicht einfach ungeplant eine Essphase einleiten indem man einfach alles auf den Tisch stellt was so da ist. Ein bewusster Umgang ist das A und O.
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Beitragvon illith am 13. Apr 2010 22:07

das würde mich zb sehr unglücklich machen.^^
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Beitragvon Gary am 13. Apr 2010 22:10

Akayi hat geschrieben:Ganz wichtiger Grundsatz: Definiert eure Mahlzeiten. Setzt euch ein Limit, egal wie groß die Portion ist, aber setzt euch mit dem was ihre essen wollt auseinander. Nicht einfach ungeplant eine Essphase einleiten indem man einfach alles auf den Tisch stellt was so da ist. Ein bewusster Umgang ist das A und O.


Warum nicht einfach versuchen auf sein Hungergefühl zu achten?

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Viel auffälliger finde ich ja, dass du genau weißt/notierst, wass du gegessen hast.
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Beitragvon illith am 13. Apr 2010 23:03

Gary hat geschrieben:Warum nicht einfach versuchen auf sein Hungergefühl zu achten?

das kommt mir auch entscheidend zweckmäßiger und logischer vor^^

@karmacoma
Viel auffälliger finde ich ja, dass du genau weißt/notierst, wass du gegessen hast.

das hab ich phasenweise auch immer mal gemacht. kann schon ganz aufschlussreich sein, grad wenn man das gefühl hat, irgendwas läuft nicht ganz rund.
sollte halt nicht zur obsession werden
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Beitragvon Akayi am 14. Apr 2010 08:07

illith hat geschrieben:das kommt mir auch entscheidend zweckmäßiger und logischer vor^^

Wie soll man denn planen ohne auf sein Hungergefühl zu achten? Und was ist daran logischer? Weiterhin: Warum macht es dich unglücklich, wenn Du dich bewusst mit deinem Essen auseinandersetzt? Das gheört zu einer veganen Lebensweise doch eigentlich grundsätzlich mit dazu :(
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Beitragvon Gary am 14. Apr 2010 08:10

Ich finde es wichtiger zu lernen, dass man nicht erst aufhört, wenn der Teller leer ist. Klar das ist so anerzogen, aber wenn man sich dessen bewusst wird kann man auch mal eher aufhören bzw. muss das eben üben. Dann braucht man nicht planen.
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Beitragvon Akayi am 14. Apr 2010 08:19

Ist ja schrecklich, was du in so wenige Sätze wieder alles für Unsinn plapperst.
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Beitragvon Gary am 14. Apr 2010 08:23

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