Autoimmunkrankheiten bei Veganern

Ernährung | Sport | Lebenswandel

Beitragvon Generation_2010 am 1. Mai 2010 00:25

Akayi hat geschrieben:Ja, vielleicht noch den Gedanken sein lassen Tiere im Wald erschießen zu wollen. Aber das wäre schon sehr radikal.

Ein jäger der vegan lebt...

garnicht so unabwägig... habe von einem gelesen, der erst Jäger war und sich dann entschloss von nun an Vegan zu leben...
denke auch nciht das es ein einzelfall ist/war /sein wird
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Beitragvon illith am 1. Mai 2010 00:32

und der hat dann auch die jagd aufgegeben oder wie?

hier ist übrigens auch noch ein älterer thread zum thema (ich griff da ähnliche aspekte auf wie zb kiara, wenn ich mich recht entsinne): tierrecht-antispe-f14/foersterinnen-t306.html
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Re: Autoimmunkrankheiten bei Veganern

Beitragvon Generation_2010 am 1. Mai 2010 00:40

Ja der hat die jagd aufgegeben... bedingt wohl auch durch irgendeinen vorfall bei der jagd / jagdausübung...
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Beitragvon Akayi am 1. Mai 2010 07:48

illith hat geschrieben:solangs bei dem gedanken bleibt, seh ich da nicht so sehr ein problem drin

Naja, der Scherz bei einem erklärten Willen ist ja, das man es bewusst vorhat. Darüber hinaus ist natürlich klar, dass ein Jäger nicht vegan leben kann. Wenn er die Jagd aufgibt, ist er ja schließlich kein Jäger mehr.
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Re: Autoimmunkrankheiten bei Veganern

Beitragvon illith am 1. Mai 2010 11:15

das ist richtig.

mit Gedanken meinte ich in dem Fall eher, wenn er sich es halt nur vorstellt und das einen Reiz auf ihn ausübt und er es eigentlich gern tun würde - sich aber aus ethischen gründen dann dagegen entscheidet.
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Beitragvon Akayi am 1. Mai 2010 13:45

Ja, okay. Das ist ja im Grunde wie der vegane Verzicht bei bestimmten Lebensmitteln.
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Re: Autoimmunkrankheiten bei Veganern

Beitragvon kiara am 2. Mai 2010 12:58

Ich hab kurz nachdem ich anfing, mich vegan zu ernähren, Morbus Basedow bekommen. (Autoimmune Schilddrüsenüberfunktion.) Das hat damit zu tun, dass ich einen latenten Morbus Basedow schon *hatte*, der dadurch zum Ausbruch kam, dass ich anfing, Jod zu supplementieren, weil ich vegan wurde. (Es ist durchaus vernünftig, ob vegan oder nicht, Jod zu supplementieren, man ist damit tendenziell unterversorgt.)

Merke:
1) Vegan hat *nicht* zum Morbus Basedow geführt
2) Jod hat *nicht* zum Morbus Basedow geführt, sondern nur den Ausbruch beschleunigt.
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Re: Autoimmunkrankheiten bei Veganern

Beitragvon Generation_2010 am 2. Mai 2010 13:52

Hallo Kiara,

ich möchte auch nicht irgendwelche Krankheiten mit einer Lebensweise in Verbindung bringen.
Man kann eigentlich bei autoimmunenkrankheiten eine genaue zuordnung oder ausbruch der KH etwas zu schreiben...

Es gibt da zuviele Faktoren die dabei eine Rolle spielen.

Ich möchte nur gerne heraus finden ob es eventuell zu einer Linderung führen könnte, wenn man sich bewußt ernährt und darauf achtet was alles für inhaltsstoffe in einem Produkt enthalten sind.

Im Reformhaus oder bei Veganen Prd. wird es ausführlich aufgelistet was alles drin ist und man kann auch davon ausgehen das wenig zusatzstoffe enthalten sind.

In der Industriefertigung für die masse sind einfach zu viele nicht aufgeführten GEschmacksverstärker etc drin.

Interessant wäre also für mich wenn mir jemand schildern könnte wie es war, bevor er /sie vegan wurde und wie es jetzt ist, mit der veganen lebensweise.
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Beitragvon Akayi am 2. Mai 2010 14:02

Nur am Rande: vegane Ernährung ist nicht gleich vegane Lebensweise.
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Beitragvon kiara am 2. Mai 2010 16:17

ich möchte auch nicht irgendwelche Krankheiten mit einer Lebensweise in Verbindung bringen.
Man kann eigentlich bei autoimmunenkrankheiten eine genaue zuordnung oder ausbruch der KH etwas zu schreiben...
Nein klar, aber ich wollte vermeiden, dass mir der Zusammenhang vegan = krank in die schuhe geschoben wird :p ;) da ich ja erzählt hab dass ich das autoimmune bekommen hab, kurz nachdem ich vegan wurde.

Ich möchte nur gerne heraus finden ob es eventuell zu einer Linderung führen könnte, wenn man sich bewußt ernährt und darauf achtet was alles für inhaltsstoffe in einem Produkt enthalten sind.
Das denke ich schon, aber ich bezweifle, dass vegan / nichtvegan so einen großen Unterschied macht. Wir sind ja für die Verdauung von Pflanzen und Tieren ausgestattet, und eine rein vegane Ernährung ist biochemisch gesehen nicht viel anders als eine omnivore. Eiweiße sind Eiweiße, ob pflanzlich oder tierisch. Wir können beides, wir sind ja omnivor. Es kommt viel mehr drauf an, wie man die Kost zusammensetzt (Eiweiße-Fette-Kohlenhydrate-Zusammenstellung, und calciumlieferanten nicht mit eisenlieferanten und sowas)

Im Reformhaus oder bei Veganen Prd. wird es ausführlich aufgelistet was alles drin ist und man kann auch davon ausgehen das wenig zusatzstoffe enthalten sind.
Ja, Zusatzstoffe sind ziemlich umstritten, aber ich weiß nicht ob man denen sogar Autoimmunsachen unterschieben kann. Sachen vom Reformhaus enthalten auch zb. Geschmacksverstärker - sie sind halt von natürlicher Quelle (ob das jetzt unbedingt besser sein muss, ist auch umstritten).
Im menschlichen Essen ist von Natur aus Geschmacksverstärker drin. Das Unnatürliche sind nur die Mengen davon, die die Industrie verwendet.

Interessant wäre also für mich wenn mir jemand schildern könnte wie es war, bevor er /sie vegan wurde und wie es jetzt ist, mit der veganen lebensweise.
Ich hab keinen Unterschied bemerkt, gesundheitlich :) ich glaube die konsequenzen werden übertrieben. wir haben heutzutage so viele tierprodukte auf dem speiseplan, dass es ja eine riesige umstellung ist. (zumindest war es das bei mir.) deswegen ja auch immer die frage "was isst du denn noch?". die find ich gar nicht so dumm, weil das hab ich mich am anfang auch gefragt. jetzt weiß ichs natürlcih^^ ;)
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