skjoell hat geschrieben:es geht letztlich aber um Tiere wie z. B. Schweine, nicht um Amöben. Die Leidensfähigkeit von Schweinen dürfte relativ unstrittig sein. *optimistisch bin*
für veganer geht es ja z.b. auch um die leidensfähigkeit von insekten (honig) oder mollusken (muscheln). ob die leiden können, darüber kann man doch vielleicht unterschiedlicher meinung sein. und auch wenn ein tier wie ein schwein eindeutig leiden kann, ist noch nicht geklärt, ob es wann wie stark woran leidet. und zuletzt kann man das nicht isoliert betrachten (tier leidet = böse), sondern muss es mit den alternativen vergleichen (leidet es mehr oder weniger?). schliesslich stellt sich die grundsätzliche frage, wieso dauernd auf leiden abgestellt wird und nie auf glück.
das alles kann man sich aber sparen, wenn man nicht utilitaristisch argumentiert, sondern irgendwelche anderen maßstäbe hat. princessfuture brachte z.b. die "tierwürde" ins spiel, was auch immer das genau sein soll.
skjoell hat geschrieben:noch weit schmerzloser ist's freilich, überhaupt nicht erst um die Ecke gebracht zu werden. Zugegebenermaßen hätte das Tier dann nicht das herrliche Leben bei menschlichen Bauern genossen.
sterben müssen wir alle und vor allem in der natur geht das selten schmerzarm ab. ob es besser ist, gar nicht existiert zu haben, finde ich bei nutztieren auch nicht generell so klar.

