Hatte gerade einen ähnlichen Gedanken zum Weltveganismus zum Thema kein Honig essen/keine Bienen halten. Eine mögliche Omni-Position:
"Bienen werden heute nicht primär wegen des Honigs gehalten, viel wichtiger ist die Bestäubung. Schon heutzutage haben wir zuwenig Bienen für die Landwirtschaft, viele Bauern setzen auf Wanderimkerei. Jedenfalls könnten Wildbestände an Bienen unsere Kulturpflanzen nicht alle bestäuben - die ja die Basis eurer Ernährung sind! Bienen müssen also gehalten und vermehrt werden (weil sie auf grossen Ackergebieten nicht wild leben können) und über den Winter ernährt und vor Krankheiten geschützt. Damit die Bienen ganzjährig arbeiten, muss man die gefüllten Waben entfernen. Ausserdem sind viele Honigarten, die sie aufgrund der Monokultur und unnatürlichen Äcker herstellen, unausgeglichen und für sie selber ungesund. Die Zuckerlösung, die sie vom Imker bekommen, ist viel besser für ihre Überwinterung. Ohne Imkerei wenig Bienen, wenig Bienen, wenig Ernte"
Das mit dem "ungesunden Honig" stimmt tatsächlich - er enthält meist zuviel Mineralien (die Bienen kriegen Durchfall und sterben). Dazu kommen lecker Pestizide und Insektizide im Nektar (von den besprayten Blüten).
Was meint ihr dazu? Muss man trotz Veganismus Bienen halten, damit man Obst und Getreide kriegt? Und wenn ja, was macht man mit dem Honig?
