kiara hat geschrieben:Trotzdem kann sich die Mentalität verändert haben. Dass dennoch sich Massentierhaltung durchsetzt, liegt an anderen Gründen als an der sich verändernden Mentalität. Aber das geht hierzulande auch langsam bergab - mehr Leute kaufen Bio-Fleisch oder verzichten ganz auf Fleisch.
Nein, offensichtlich hat sich nicht sonderlich viel verändert. Dass heute mehr Biofleisch gegessenw ird als früher hat auch damit zu tun, dass es früher gar kein Biofleisch gab. Und es geht nicht "langsam bergab", sondern minimal in den USA nimmt der Konsum dagegen zu. Was du hier darlegst sind bloße Spekulationen und weil du das ganze nur idealistisch erfasst ignorierst du die reale Entwicklung und schaust die andere Faktoren, wie z.B. demografische Entwicklung oder Einkommen etc. gar nicht mehr an. Dann wird auch dein Fokus auf Mentalität zur Farce, weil du eine Mentalitätsänderung festzustellen meinst,
obwohl sich Massentierhaltung durchsetzt.
Mit "Gedankenspiel" meine ich, dass du zu meinen scheinst irgendwelche Ideen seien Träger und Schubkraft der Geschichte. Also dass da irgendwer auf den Trichter kommt Frauen odr Tiere bräuchten Rechte und dann denken das immer mehr und das ist dann für dich Geschichte. Und so erklärst du dir dann auch die bisherige Geschichte und stellst dir dann vor, das geht immer so weiter. Ein kluger Gedanke jagt den nächsten und wenn wir nur alle brav was tolles denken verändert sich die Welt um uns.
Akayi hat geschrieben:Weltweit nimmt sie derzeit zu, doch in den wirtschaftlich entwickelten Ländern zeigt sich immer deutlicher der Trend zur Abnahme von Fleisch- und Milchkonsum.
Das ist erstens einfach falsch (siehe z.B. Nordamerika, UK) und zweitens bleibt deine Folgerung, dass das was mit einem Mentalitätswandel zu tun haben soll vollkommen aus der Luft gegriffen. In Zentraleuropa fällt der Rückgang ganz massiv mit der Auslösung des RGW und dem Sturz der ganzen sozialistischen Staaten zusammen. Die wurden nach 1990 einfach nicht mehr in dem Maße mit Fleisch versorgt wie zuvor.