Antispe-Kongress(Tierbefreiungskongress) 2009 :)

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Antispe-Kongress(Tierbefreiungskongress) 2009 :)

Beitragvon veganarchist am 16. Mär 2009 11:40

JUHUUUUU!
dieses Jahr wird es wieder einen Antispe-Kongress geben, diesmal auf der Burg Lohra!

mehr infos hier: http://kongress.antispe.org/

wer kommtn noch? :)
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Beitragvon Quagmire am 16. Mär 2009 12:31

Hm, irgendwie finde ich finde ich die Tierbefreiungsbewegung aufgrund ihres Abenteurertums, ihrer Naivität und letztlich wegen ihres Reformismus und die Tierrechtsbewegung hauptsächlich wegen ihres Reformismus und Staatsidealismus zwielichtig; würde beides erstmal nicht unterstützen. Auch bei Antispe bin ich mir nicht sicher: Es gibt Leute, die das für sich als "Bewegung" gegen Artenarroganz auffasen und Leute, die das als "Bewegung" gegen die Unterteilung in Arten überhaupt ansehen. Letzteres halte ich für ablehnenswert.

Aber falls sich das nicht mit irgendwelchen anderen Festivals, Camps oder so überschneidet, würde ich es mir geben. Gibt ja immer noch die Möglichkeit, dazwischenzuschießen oder round-the-clock zu saufen und die ein oder andere Fete gibts da bestimmt auch... ;)
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Beitragvon veganarchist am 16. Mär 2009 16:13

Gibt ja immer noch die Möglichkeit, dazwischenzuschießen oder round-the-clock zu saufen und die ein oder andere Fete gibts da bestimmt auch...

da kannste auch zuhause bleiben!
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Beitragvon Quagmire am 16. Mär 2009 17:16

Abenteurertum: Tiere in waghalsigen Aktionen befreien, anstatt politische Konzepte auf den Tisch zu legen. Die Steigerung davon ist der weltfremde Terrorismus der Earth Liberation Front in den U.S.A..
Naivität: Wir kleine Truppe gehen ab und an in einige der hunderttausenden Tierfabriken und holen ein paar Dutzend Viecher raus -> was soll das bringen?
Reformismus: Die größeren Teile der "Bewegung" scheren sich einen Scheißdreck um eine Gesellschaftsanalyse. Programmatisches, das über Phraseologie a la "Smash Capitalism!", "Tiere sind Waren, Skandal!" hinausgehen, habe ich noch nicht gehört. Und bei Tierrechten kommen die dann fast notwendigerweise auf den Trichter, vom Staat zu verlangen, Rechte für Tiere durchzuherrschen. Das ist Staatsidealismus und Reformismus in einem.

Und Antispeziesismus als "Bewegung" gegen die Unterteilung der Lebewesen in Arten kommt einem doch ständig unter. Zum Beispiel wenn einem irgendwelche Knaller beweisen wollen, wie klug und empfindsam bestimmte Tiere doch wären und das der Mensch ja auch nur von ihnen abstammt und überhaupt, hast du schon mal die traurigen Augen eines Affen gesehen...

Das einzige Fremdwort war übrigens "Antispeziesismus"... :D

veganarchist: Quark, das einzige, was man mit Linken anfangen kann, ist doch feiern.
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Beitragvon Akayi am 16. Mär 2009 20:12

da waren durchaus mehrere fremdworte im beitrag, aber eigentlich keines, was sich - leichter oder gebräuchlicher - umschreiben ließe. unsinniger vorwurf, meiner meinung nach.
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Beitragvon pünktchen.av am 16. Mär 2009 21:24

xentex hat geschrieben:...frag mal die geretteten Individuen, was das bringt! Denen ist das nicht ganz so egal....


na sicher - artgerecht ist nur die freiheit! :laugh: da fällt mir ein hübsche anekdote ein:

infoparmesan hat geschrieben:In meinem Bekanntenkreis fand damals eine „Tierrettung“ statt bei der ein Schwein auf einen „Gnadenhof“ überführt werden sollte. Das war glaub ich eine Wiese wo das eigene Pony aus Kindertagen geparkt war. Das Projekt scheiterte jedoch, das Schwein hat während des Transportes fast nen Herzinfarkt bekommen, den ganzen R4 vollgeschissen, und ist beim ersten Halt ausgebüxt, auf die Straße gerannt und überfahren worden.

Damals fand ich das tragisch und saukomisch (harrharr) zugleich, mittlerweile ist es für mich ein Sinnbild der ganzen Tierrechtsidee.

link


xentex hat geschrieben:Genau. Hedonismus vermischt mit Kommunismus ist auch soviel besser.


was ist daran auszusetzen?
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Er fragte: "Sind Menschen verletzt?"
Nach den Pferden fragte er nicht.

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Beitragvon Akayi am 16. Mär 2009 21:35

der hedonismus.
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Beitragvon Quagmire am 16. Mär 2009 21:42

xentex: Und wer g-a-r-a-n-t-i-e-r-t für die Durchsetzung und Geltung dieser "Rechte"? Allein schon Begrifflichkeiten wie "Rechtsstaat", "Rechtssystem" sollten dir klarmachen, dass sowas immer mit einer übergeordneten Gewalt zu tun hat.

Etwas völlig anderes ist ein freiwilliger, gesellschaftlich wirkmächtiger Konsens darüber, keine Tiere zu essen etc. Ein solcher lässt sich aber nur durch den freiwilligen Beschluss des Individuums erreichen.

Aber du hast Recht: Besonders beschäftigt habe ich mich weder mit der Tierrechts- noch der Tierbefreiungs"bewegung" und ihren Postulaten, sondern meist nur mit ihren Vertretern, mit denen ich diskutiert habe. Dabei habe ich ein solches Bild gewonnen. Ich halte jedoch an zwei Sachen fest. 1.: Dein Begriff vom "Antispeziesismus" kommt mir dubios vor, da habe ich schon ganz andere Interpretationen von Antispezis gehört. 2.: Die ganzen Tierrechtler und Tierbefreier haben keine Gesellschaftskritik, die diesen Namen verdient. Das zeigt ausnahmslos jede Publikation dieses Spektrums.

Achso: Und mit dem neuesten Trend von Linksdeutschland, dem "Hedonismus" hat es überhaupt nichts zu tun, wenn ich mir ein paar hinter die Binde gieße.
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Beitragvon pünktchen.av am 16. Mär 2009 21:45

@ akayi: das befürchte ich auch. aber was ist am hedonismus grundsätzlich auszusetzen?

quagmire hat geschrieben:dem neuesten Trend von Linksdeutschland, dem "Hedonismus"


*kopfkratz* - hab ich da was verpasst? steht das im letzten gegenstandpunkt?
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Nach den Pferden fragte er nicht.

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Beitragvon Akayi am 16. Mär 2009 22:01

hedonismus führt zur selbstschädigung des einzelnen. das ist - wie ich meine - zwar durchaus das recht des einzelnen, aber gerade die ideologische überhöhung dessen stößt mir unangenehm auf. ich halte das für fahrlässig.
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