McDonalds & Coca Cola

Save the World?

McDonalds & Coca Cola

Beitragvon xDanix am 27. Feb 2008 09:59

Ausgegliedert aus wo beginnt vegetarismus?
--illith

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Nochmal zu Mc Donald ...

Mc Donald’s als größter Fleischverarbeiter der Welt

Um den gewaltigen Hunger der Industrieländer nach Fleisch zu stillen, müssen jährlich über 70.000 Hektar tropischen Regenwalds gerodet werden. Das Land wird benötigt, um dort Futter (insb. Soja) für die Tiermast anzubauen. Die Folgen dieses rücksichtslosen Umgangs mit der Umwelt haben katastrophale Folgen für Mensch und Natur.
Durch den massiven Soja-Anbau, der z.B. in Brasilien bereits 20% des fruchtbaren Bodens beansprucht, bleibt kaum noch Ackerland für die Einheimischen.
Hunger und Unterernährung sind die Folge, da die häufig arme Bevölkerung nun auf teure Importprodukte zurückgreifen muss, die sie sich meist nicht leisten kann.
Zudem verursachen bei der Futtermittelproduktion Agrargifte, ungefilterte Abwasser und technische Unfälle die Verschmutzung von Grundwasser und Flüssen, die oftmals der einzige Zugang zu Wasser ist. Die Menschen haben dann keine Wahl, sie müssen das vergiftete Wasser zum trinken, kochen, waschen,... benutzen.
Klimaerwärmung, Dürre und Erosion sind weiter Resultate der Rodung des Regenwaldes, welcher einmal abgeholzt für immer verloren ist.
Mc Donald’s als größter Fleischverarbeiter der Welt, fördert den Fleischkonsum. Zwar rühmt sich der Konzern damit in deutschen Filialen ausschließlich deutsches Rindfleisch anzubieten, über die Herkunft des Futters macht er jedoch keine Angaben.

Profitgier, Ausbeutung, Elend

Auf der Suche nach immer günstigeren Produktionsbedingungen schreckt der Fast-Food Multi selbst vor Kinderarbeit nicht zurück.
So wurde im Jahr 2000 ein Bericht über die Praktiken in fünf Zulieferbetrieben von Mc Donald’s, welche Figuren für die so genannten „Happy Meals“, in China und Vietnam herstellen, veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass in den Fabriken Kinder zwischen 12 und 13 Jahren bis zu 15 Stunden am Tag arbeiten mussten. Die Kinder, die für die Milliarden Umsätze des Konzerns ausgebeutet wurden, erhielten einen Stundenlohn von gerade einmal rund 19 cent pro Stunde.
Mc Donald’s musste die katastrophalen Zustände damals eingestehen, aber anstatt diese zu verbessern, suchte sich der Konzern einfach neue Zulieferbetriebe.

Doch nicht nur in der sog. 3. Welt setzt der Fast-Food Multi auf maximale Ausbeutung.
2001 lag das Gehalt eines Beschäftigten in Deutschland bei einem Stundenlohn von ca. 5,55 € und einer 40 Stunden Woche oft unter Sozialhilfe Niveau.
Mit aller Macht stemmt sich der Konzern gegen die Gründung von Betriebsräten. Durch den ständigen Wechsel der Belegschaft unter den Filialen, ist es für die Angestellten praktisch unmöglich sich zu organisieren.
Der Kampg gegen organisierte angestellte ging im Rhein.Main Gebiet sogar soweit, dass Standorte mit Betriebsrat nach längeren Rechtsstreittigkeiten geschlossen wurden. Diese wurden dann nach einigen Monaten ohne Betriebsräte wiedereröffnet.


Na hoffentlich schmecken da die Pommes noch !! :urgh:
xDanix
 

Beitragvon SxEric am 27. Feb 2008 10:04

find ich jetzt alles nich so schlimm..!! antispezisismus bedeutet ja nicht das man menschenrechte mit einschließt..!!! schon garnich auf ökologie achten.. scheiß doch drauf ob regenwald von mcdonalds geholzt wird.. hauptsache wir essen die tiere die dadurch sterben nich.. !!!

da hilft nur kopf vor die wand.. immer und immer wieder..
i'll be back...
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Beitragvon xDanix am 27. Feb 2008 10:05

Und nicht zu vergessen Coca Cola !!

Coca Cola Company

Die Coca Cola Company ist, der mit Abstand größte Getränkehersteller weltweit. Die meisten Menschen werden von klein auf an seine Produkte (Coca Cola, Coca Cola Light, Vanilla Coke, Sprite, Fanta, Mezzo Mix, Lift, Bonaqa, Nestea, Nescafé X-Press, Urbacher, Burn, Powerade, Minute Maid, Kinley, Valser, Qoo, Ípsei) gewöhnt. Der Markenwert des Konzerns wird auf 67 Mrd. US-Dollar geschätzt. 600.000 Angestellte schuften in 200 Ländern, um dessen Profit weiter zu steigern.
KritikerInnen lässt das Unternehmen kurzerhand von rechtsextremen Paramilitärs ausschalten. Diese gelten als das Militär der Großkonzerne und sind für etliche Morde und Entführungen von GewerkschafterInnen aus den Abfüllfirmen verantwortlich.

Coca Cola in Kolumbien
Die kolumbianischen Nahrungsmittelgewerkschaft Sinailtrainal wehrt sich seit einigen Jahren gegen die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen in den Abfüllbetrieben. Im Zuge dieser Kampagne reichte Sinaitrainal Klage gegen die Coca Cola Company ein, die im März 2003 leider fallen gelassen wurde.
Trotz breit angelegten, internationalen Protesten geht Coca Cola weiter gegen den gewerkschaftlichen Widerstand vor.
Wie stark die Repression gegenüber der Nahrungsmittelgewerkschaft ist, kann man an deren Mitgliederzahl sehen, die von über 2500 in den 80ern, auf 500 heute gesunken ist.
Das Unternehmen schreckt auch vor Morden nicht zurück. So wurden mit Hilfe von Paramilitärs im Jahr 2002 184 GewerkschafterInnen umgebracht, 2005 waren es immernoch 63. Auch dieses Jahr gibt es Berichte über Morde an Sinaltrainal-Mitgliedern.
Außerdem wird geschätzt, dass in Kolumbien in den letzten 18 Jahren insgesamt 5000 GewerkschafterInnen von Paramilitärs ermordet wurden.

Coca Cola in Indien
Aufgrund der Proteste in Kolumbien hat Coca Cola viele Abfüllfirmen nach Indien verlagert.
Auch hier agiert Coca Cola rücksichtslos gegenüber Mensch und Umwelt.
Tiefenbohrungen, durch die bis zu 1 Mio. Liter Wasser pro Tag gefördert werden, senken den Grundwasserspiegel rund um die Abfüllanlagen erheblich. Bei der Fabrik in Kala Dera beispielsweise, kommt es in 50 umliegenden Dörfern zu Wasserknappheit, Grundwasser- und Bodenverschmutzungen. Den Bauern wird so ihre Lebensgrundlage entzogen. Der in der Produktion entstandene Restmüll wurde den Bauern lange Zeit als Düngemittel verkauft. Nachdem eine BBC-Studie einen extrem hohen Anteil von giftigen Schwermetallen (z.B. Cadmium und Blei) in eben diesen “Düngemitteln“ festgestellt hatte, wurde der Verkauf von der indischen Regierung verboten.
Das landeseigene „Center of Science and Environment“ erstellte eine Studie, die feststellte, dass in indischen Coca Cola-Getränken Giftstoffe und Pestizide enthalten sind, deren Anteil sämtliche EU- Richtlinien sprengt. Der Konzern gab daraufhin eine eigene Studie in Auftrag, die beweisen sollte, dass InderInnen angeblich um ein Vielfaches mehr an Gift vertragen, als EuropäerInnen. Dessen ungeachtet haben die USA einen Einfuhrstopp auf indische Coca Cola-Produkte verhängt.

Internationaler Protest gegen Coca Cola
Ende 2005 setzten ca. 20 US-Universitäten und Schulen ein Zeichen, indem sie die Verträge mit Coca Cola kündigten. Dieser Druck seitens der KonsumentInnen soll den Konzern zur Einstellung seiner rigorosen Geschäftspraktiken bewegen.
Der diesjährige, olympische Fackelzug nach Turin wurde von massenhaften Protesten begleitet, die auf die Menschenrechtsverletzungen des Hauptsponsors hinwiesen. Infolgedessen stoppte die Stadt Turin den Ausschank aller Coca Cola-Produkte während der Winterspiele. Eine landesweite Boykottkampagne folgte.
Aufgrund der weltweiten Proteste hat die Coca Cola Company bisher bereits einen großen Imageschaden hinnehmen müssen, der sich auch an deren sinkenden Aktienkursen widerspiegelt.

Ich hoffe damit ist genug gesagt und genug Argumente sprechen dagegen Coca Cola zu trinken ... !! :)
xDanix
 

Beitragvon SxEric am 27. Feb 2008 10:09

danke für den hinweis auf die bordregeln.. hahaha.. tierrechte sind nunmal weiter gedachte menschenrechte.. deswegen hat das nix mit persönlicher definition von veganismus zu tun.. sondern mit fakten..
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Beitragvon xDanix am 27. Feb 2008 10:11

Diese wurden dann nach einigen Monaten ohne Betriebsräte wiedereröffnet.
xDanix
 

Beitragvon xDanix am 27. Feb 2008 10:13

Defination ?? Was das??? Ich dachte das heisst Definition ... und noch was .. ich halte niemanden was
vor ich will nur aufklären .. und wenn ihr euch dageben sträubt dann wollt ihr scheinbar für euch selbst vegan
sein und nix verändern ..
xDanix
 

Beitragvon SxEric am 27. Feb 2008 10:14

jetzt hör auf uns deine persönliche sicht aufzudrücken.. *augen und ohren zuhalten*

der imper--- ääh.. ich meine.. moderator hats dir schonmal gesagt!!!
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Beitragvon xDanix am 27. Feb 2008 10:31

Ich verbringe übrigens sehr viel Zeit damit Dinge zu ändern.


Hm ?

Also für mich ist Unterbezahlung und Bezahlung von 0,19 Cent schon eine Menschenrechtsverletzung.
Ist eigentlich krass das du das nicht einsehen willst und dich da total davor versperrst.
xDanix
 

Beitragvon Akayi am 27. Feb 2008 10:41

Die sozialen Menschenrechte (z.B. Art. 22, Art. 23 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte) bedeuten durchaus, dass es in der Konsequenz einen Mindestlohn oder eine sonstige Absicherung zu geben hat.

Artikel 22

Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuß der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.


Artikel 23

1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
4. Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.


Artikel 24

Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub.
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Beitragvon xDanix am 27. Feb 2008 10:45

Die Kinder, die für die Milliarden Umsätze des Konzerns ausgebeutet wurden, erhielten einen Stundenlohn von gerade einmal rund 19 cent pro Stunde.



Aus dem Mc Donald Auszug .. was angemessen wäre .. wohl ein Stundenlohn mit dem man Überleben kann.

Du willst doch jetzt nicht etwa deine ehrenamtliche Tätigkeit mit Kindern in Betrieben vergleichen die sich dort ihr Geld zum Überleben erarbeiten müssen.

Zwecks der Seite .. ich kann dir das aus etlichen anderen Seiten herausziehen...
xDanix
 

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