--illith
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Nochmal zu Mc Donald ...
Mc Donald’s als größter Fleischverarbeiter der Welt
Um den gewaltigen Hunger der Industrieländer nach Fleisch zu stillen, müssen jährlich über 70.000 Hektar tropischen Regenwalds gerodet werden. Das Land wird benötigt, um dort Futter (insb. Soja) für die Tiermast anzubauen. Die Folgen dieses rücksichtslosen Umgangs mit der Umwelt haben katastrophale Folgen für Mensch und Natur.
Durch den massiven Soja-Anbau, der z.B. in Brasilien bereits 20% des fruchtbaren Bodens beansprucht, bleibt kaum noch Ackerland für die Einheimischen.
Hunger und Unterernährung sind die Folge, da die häufig arme Bevölkerung nun auf teure Importprodukte zurückgreifen muss, die sie sich meist nicht leisten kann.
Zudem verursachen bei der Futtermittelproduktion Agrargifte, ungefilterte Abwasser und technische Unfälle die Verschmutzung von Grundwasser und Flüssen, die oftmals der einzige Zugang zu Wasser ist. Die Menschen haben dann keine Wahl, sie müssen das vergiftete Wasser zum trinken, kochen, waschen,... benutzen.
Klimaerwärmung, Dürre und Erosion sind weiter Resultate der Rodung des Regenwaldes, welcher einmal abgeholzt für immer verloren ist.
Mc Donald’s als größter Fleischverarbeiter der Welt, fördert den Fleischkonsum. Zwar rühmt sich der Konzern damit in deutschen Filialen ausschließlich deutsches Rindfleisch anzubieten, über die Herkunft des Futters macht er jedoch keine Angaben.
Profitgier, Ausbeutung, Elend
Auf der Suche nach immer günstigeren Produktionsbedingungen schreckt der Fast-Food Multi selbst vor Kinderarbeit nicht zurück.
So wurde im Jahr 2000 ein Bericht über die Praktiken in fünf Zulieferbetrieben von Mc Donald’s, welche Figuren für die so genannten „Happy Meals“, in China und Vietnam herstellen, veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass in den Fabriken Kinder zwischen 12 und 13 Jahren bis zu 15 Stunden am Tag arbeiten mussten. Die Kinder, die für die Milliarden Umsätze des Konzerns ausgebeutet wurden, erhielten einen Stundenlohn von gerade einmal rund 19 cent pro Stunde.
Mc Donald’s musste die katastrophalen Zustände damals eingestehen, aber anstatt diese zu verbessern, suchte sich der Konzern einfach neue Zulieferbetriebe.
Doch nicht nur in der sog. 3. Welt setzt der Fast-Food Multi auf maximale Ausbeutung.
2001 lag das Gehalt eines Beschäftigten in Deutschland bei einem Stundenlohn von ca. 5,55 € und einer 40 Stunden Woche oft unter Sozialhilfe Niveau.
Mit aller Macht stemmt sich der Konzern gegen die Gründung von Betriebsräten. Durch den ständigen Wechsel der Belegschaft unter den Filialen, ist es für die Angestellten praktisch unmöglich sich zu organisieren.
Der Kampg gegen organisierte angestellte ging im Rhein.Main Gebiet sogar soweit, dass Standorte mit Betriebsrat nach längeren Rechtsstreittigkeiten geschlossen wurden. Diese wurden dann nach einigen Monaten ohne Betriebsräte wiedereröffnet.
Na hoffentlich schmecken da die Pommes noch !!

