Walfang2. Warum gefährdet das Töten von Walen im antarktischen Walschutzgebiet und im Nordpazifik die Bestände ?
Seit 1986 gilt das weltweite Walfangverbot (Moratorium), da die Walbestände durch den kommerziellen Walfang in ihrer Existenz bedroht sind. Trotz dieses Walfangverbots haben sich die Bestände nicht mehr richtig erholt. Die Antarktischen Minkewale haben offenbar sogar einen massiven Einbruch erlitten. Denn neue Gefahren drohen: Der Klimawandel, die industrielle Überfischung, Lärm durch Schifffahrt, Sonare und Rohstoffförderung sowie die Verseuchung der Meere mit giftigen Chemikalien setzen den Walen zusätzlich zu. Sollte es Japan gelingen, den kommerziellen Walfang in großem Stil wieder aufzunehmen, kann vielen Walarten das endgültige Aus drohen.
8. Macht Greenpeace die Aktionen gegen den Walfang vor allem wegen der Spendengelder ?
Nein. Wale sind durch die Walfangindustrie und weitere Umweltgefährdungen bedroht. Nachdem das Walfangmoratorium von 1986 zunächst eine deutliche Verringerung der Fangzahlen erwirkt hatte, steigen diese Zahlen seit Jahren wieder an. Weitere Gefährdungen sind unter anderem die industrielle Überfischung, Beifang in Fischernetzen, Giftstoffe und Lärmpegel in den Weltmeeren, die zunehmenden Klimaveränderungen und die damit einhergehenden Veränderungen des Nahrungsnetzes. Die Walfangharpunen gehören endlich ins Museum. Bis das erreicht ist, braucht die Walfangkampagne weiter Unterstützung, denn Schiffs- und Recherchetouren sind sehr kostenintensiv.
http://www.greenpeace.de/themen/meere/w ... antworten/sieht mir schon so aus als ob japan auch bedrohte walarten wegfischt. ne walfang-statistik hat gp auch veröffentlicht, denke mal die stimmt?
klimaschutz- ja, die aktion fand ich jetzt auch net so prall... soll halt die menschen aufrütteln. gp hat aber alle möglichen programme zum klimaschutz, gibt nen ratgeber raus wie man zb durch richtiges einkaufen (regionale produkte, weniger fleisch...) das klima schützen kann. außerdem haben die zb. nen umweltschonenden kühlschrank entwickelt.
gesundheitsbewusstes einkaufen- genfood
- pestizidrückstände (da checkt gp zb ob die gesetzlichen Höchstwerte WIRKLICH eingehalten werden)
- rückstände in fischen
fehlinformationen - das bekannteste beispiel hast du ja schon genannt. meistens handelt es sich um auf die jeweilige kampagne zugeschnittene halbwahrheiten.
da musst du schon bisi konkreter werden... so ein pauschales "die verbreiten halbwahrheiten" bringt doch nicht weiter, da kann ich dir dann noch ein "nö stimmt net" entgegensetzen und dann ist die disku zuende.
natürlich bearbeitet greenpeace auch sinnvolle themen. nur habe ich nicht den eindruck, dass sie danach ihre aktionsschwerpunkte auswählen.
naja, die walfang-geschichten haben bei gp mittlerweile halt tradition, außerdem gibts keine andere orga die schiffe hat und wirklich aktiv gegen vorgehen könnte. und im moment ist thema nr.1 (wie überall) klimaschutz - find ich jetzt net verkehrt.