Halva (Halvas) ist eine Süßwarenspezialität, die ursprünglich aus Indien und Zentralasien stammt. Bekannt ist Halva aber auch in Vorderasien, im Nahen Osten, Südosteuropa und Osteuropa. Sie ist mit dem weißen Nougat verwandt.
Namen
Im Arabischen wird die Süßspeise als حلاوة ḥalāwa bezeichnet, welches sich von der Wurzel حلو „süß“ ableitet; in Polen ist sie unter dem Namen Chałwa sehr beliebt. In der Türkei heißt sie Helva. Im Bulgarischen und Russischen ist sie unter Chalwa (bulgarisch und russisch Халва; Betonung auf dem Endvokal) bekannt.
Zutaten
Obwohl sich die Zutaten von Nation zu Nation partiell von einander unterscheiden, wird generell beachtet, dass die Grundmasse der Halva aus Sesamsamen, Zucker, Honig und Pflanzenöl besteht. Verschiedene Arten von Halva werden durch Einmengen von Erdnüssen, Walnüssen, Kakao, Mandeln oder Pistazien erstellt. Am meisten verbreitet in der Türkei ist Tahin-Helva, das aus Sesammus (Tahina) hergestellt wird. In Zentralasien wie in Afghanistan verzichtet man auf Nüsse, Pistazien, Kakao, Mandeln und Honig, stattdessen verwendet man nur Zucker, da der Fettanteil insbesonders in den Früchten wie Nüssen und Mandeln hoch ist und dem Körper in der heißen Temperatur des Landes nicht besonders gut tut.
In der russischen Küche wird Chalwa (russisch Халва) meist aus Sonnenblumenkernen hergestellt. Eine dem Chalwa ähnliche Süßwarenspezialität ist der spanische Turrón.
In der griechischen Küche wird Halvas (neugr. Χαλβάς) auch aus Hartweizengrieß hergestellt.
In der indischen Küche bezeichnet Halva eine Süßware in Form einer dickgerührten Paste oder eines Auflaufs wie z. B. Karotten-Halva oder Kichererbsen-Halva.
dass das so verbreitet ist, wusste ich gar nicht. mit dem ganzen sesam könnte/müsste das ja gar nicht so ungesund sein, abgesehen von den millionen zucker-kalorien, oder?!^^