Buddhismus

Politische Diskussionen ohne Tierrechtsbezug

Beitragvon Quagmire am 4. Mär 2010 17:36

Falls du darauf anspielst, Eric: Es sind immer noch zwei Sachen, wenn man sich zur Erreichung eines Zieles bestimmte Sachen zweckrational versagt (immer noch eine blöde Tour, sich irgendwie - auf die eigenen Kosten - in einer Gesellschaft zurechtzufinden, die einen ständig schädigt) oder ob man "Enthaltsamkeit" an sich als einen Wert predigt; Kindern also bei bringt, dass "weniger haben" = "gut" ist.
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Beitragvon SxEric am 4. Mär 2010 18:10

Kindern also bei bringt, dass "weniger haben" = "gut" ist.


wo wäre denn deiner meinung nach das problem an der sache??
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Beitragvon Quagmire am 4. Mär 2010 20:14

Viele Spielsachen = viele verschiedene Möglichkeiten, viel Auswahl, man hat Ersatz, wenn was kaputt geht, man kann Anderen was leihen (oder tauschen). Sollte es räumlich oder finanziell knapp werden, dann sind das leider Ungewogenheiten, denen man sich halt stellen muss.
Aber in völliger Ignoranz solcher "weltlicher" Probleme zu behaupten, es sei gut, wenn man von Dingen, die man will oder braucht, weniger hat, ist totaler ideologischer Hirnfick. Darüber glücklich, dass man sich von "weltlichem Besitz" "freigemacht" hat, ist man ja meist auch erst, wenn man sich nach der Erleuchtung durch diese oder jene "göttliche Regel" selbst davon überzeugt hat, dass "zuviel" weltlicher Besitz schlecht sei. Und wer meint, die Menschen dieser Welt litten ausgerechnet an "Überfluss", der hat 'nen ausgemachten Sockenschuss!
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Beitragvon SxEric am 5. Mär 2010 13:19

Viele Spielsachen = viele verschiedene Möglichkeiten

jein.. also für die kreativität, fantasie, usw. zu fördern, brauchen kinder nicht viele spielsachen, sondern viele mögliche arten spielzeug zu verwenden.. spielzeug werden ja eingeteilt in spieldinge, spielmaterialien und für das spiel hergestellte spielsachen zu den ersten beiden zählen alle alltagsmaterialien die es gibt, letzteres wurde meist für ein bestimmtes ziel hergestellt.. für die entwicklung der kinder, macht es aber mehr sinn mit stöcken, kissen & decken, steinen, blättern, usw.. sich selbst was zu machen und damit zu spielen (buden bauen z.b.)

und kleinere kinder sind meist mit zuviel spielzeug völlig überfordert.. wichtiger als spielsachen, sind anreize zum spielen..

das hat ja mit idiologie nichts zu tun, sondern mit pädagogischen erkenntnissen..
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Beitragvon Akayi am 5. Mär 2010 14:04

SxEric hat geschrieben:das hat ja mit idiologie nichts zu tun, sondern mit pädagogischen erkenntnissen..

Als ob die Pädagogik nicht Ausdruck der herrschenden Verhältnisse und ihrer Ideologien wäre.

(Dein Beitrag geht aber an der Frage vorbei weil du dich nicht positionierst sondern einen interessantes Referat über den Lernstoff deiner Ausbildung zum Besten gibst)
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Beitragvon SxEric am 5. Mär 2010 15:02

ich weiß ja auch nicht was verzichtsideologie mit buddhismus zu tun hat.. buddha lehrte den mittelweg..
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Beitragvon Akayi am 6. Mär 2010 10:49

Das liegt wahrscheinlich daran, dass Verzichtslogik ein zentraler Bestandteil des Buddhismus zu sein scheint.
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Beitragvon SxEric am 15. Mär 2010 21:23

fand der workshop inzwischen schon statt?
und wie ist er gelaufen???

:)
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