Akayi hat geschrieben:Die äußeren Faktoren waren - da wo Varianz möglich ist - offensichtlich andere. Alles zusammen hat dann den Menschen 'kiara' hervorgebracht, im Unterschied zu 'Akayi' der eben diese Faktoren (Herkunft z.B.) nicht teilt bzw. anders davon betroffen ist (Geschlecht z.B.).

kiara hat geschrieben:Das heißt, einem bleibt nicht viel mehr übrig, als sich sein eigenes Ding dazu vorzustellen.
kiara hat geschrieben:Ja, ich seh was du meinstdas versteh ich schon so, aber meine Frage ist nicht, WARUM ich bin wie ich bin, sondern warum ICH ICH bin, also warum mein bewusstsein in den bedingungen, die kiara hervorgebracht haben, sitzt, und nicht da, wo die bedingungne waren, die akayi hervorgebracht haben.
Also ich würde die beiden nicht als einander ausschließend betrachten. Am klassichen "Glauben" (=Religion) sehe ich kritisch, dass das Wissensfundament unflexibel ist. Doch um im Leben Entscheidungen zu treffen, müssen Schätzungen und Abwiegungen gemacht werden und da kann man, da wissenslos, manchmal nur auf einen Glauben zurückgreifen "ich glaube, er/sie meinte es gut mit mir und will mich deshalb wieder vertragen", "ich glaube, homosexualität ist etwas normales und sollte ganz normal angenommen werden". Ich "plädiere" also für einen Glauben, bei dem klar ist, dass es Glauben ist, und der stets von Wissen ersetzt werden kann/darf/sollte.Aves hat geschrieben:Man kann auch akzeptieren, dass man nicht alles weiß. Das bedeutet nicht, dass man nicht nach neuem Wissen streben soll (im Gegenteil; die Erkenntnis eines Wissensmangels ist die Grundlage des Lernens).kiara hat geschrieben:Das heißt, einem bleibt nicht viel mehr übrig, als sich sein eigenes Ding dazu vorzustellen.
also cih bin ehrlich gesagt ein bisschen verwirrt von deinem text, ich kann deinen gedankengängen nicht wirklcih folgen.Akayi hat geschrieben:Da machst du es dir aber zu leicht. Du baust dir da eine irrationale Frage ("warum") auf, die man nur irrational beantworten kann um damit die Wissenschaft zu blamieren. Wenn ich jetzt behaupten würde Ufos zu sehen, dann ließe sich das auch nicht anders erklären, als dadurch dass es Ufos eben gibt. Das macht aber auch nur Sinn, weil ich mich von vornherein auf so was irrationales einlasse.kiara hat geschrieben: meine Frage ist nicht, WARUM ich bin wie ich bin, sondern warum ICH ICH bin, also warum mein bewusstsein in den bedingungen, die kiara hervorgebracht haben, sitzt, und nicht da, wo die bedingungne waren, die akayi hervorgebracht haben.
Nein, nein, da hast du mich missverstanden. Ich will der Wissenschaft keinen Vorwurf machen. (Warum auch?)Akayi hat geschrieben:Ja, klar. Was du machst ist ja etwas irrationales als real darzustellen um dann der Wissenschaft einen Vorwurf zu machen.
Hab ich das richtig verstanden, also du bist der Meinung, das Bewusstsein sei eine Sinnestäuschung? Das kann ich nicht so ganz verstehen, weil ich meine, dass die Existenz des "Ich" nicht angezweifelt wird (im Gegensatz zu zb. Willensfreiheit und Ufos)Das wäre dasselbe, wenn ich einfach behaupte würde dass ich halt Ufos gesehen habe. Psychokrams, Sinnestäuschung sind einfach keine adequaten Erklärungen, weil ich ja welche gesehen haben.
Was ist daran denn irrational? Zumal meine gesamte Welt darauf basiert, dass ich mich als ich empfinde, finde ich das nicht irrational, sondern gewissermaßen die präziseste Information, die ich überhaupt erfühlen kann. Anderen Informatione, die ich "erfühle", zb - Studien, andere Menschen, Erfahrung - können alle leichter vorgetäuscht werden.Was ist denn bitte rational an der Frage "Warum ist mein Ich nicht dein Ich?".
Das hat nichts mit der Frage zu tun "warum ist mein Ich nicht dein Ich". Warum zwei Menschen unterschiedlich sind, ist mir klar - andere Gene / Umwelt. Easy.Schau mal hier: Zwei Menschen - Erde an Kiara - beide haben nichts miteinander zu tun. Warum sollten sie identisch sein?
Aber du glaubst doch nicht ernsthaft, dass mein "Ich" eine Erfindung von mir ist? Und selbst wenn, wäre das nicht widersprüchlich in sich?Und damit schaffst du dir selbst einen Gegenstand, den die Wissenschaft nicht erklären kann - eben weil du ihn selbst ausgedacht hast.
Da gibt es nicht "ein paar Gestalten", sondern ich weiß aus meinem Studium, dass die Frage nach dem Bewusstsein ein generelles Problem in der Philosophy of Mind ist. Das als Spinnerei abzutun (wie Ufos), damit machst du dir es ein bisschen einfach.Ich habe dir das mit dem Bewusstsein weiter oben ja bereits erklärt. Wenn es da ein paar Gestalten gibt, die damit Probleme haben, ist das so. Es gibt auch diesen einen US-amerikanischen Politikwissenschaftler, der nebenbei Ufologe ist. So what? Ist das jetzt wieder dein Beweis für Ufos? Ich glaube kaum.
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