Glaube / Spiritualität

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Re: Glaube / Spiritualität

Beitragvon Akayi am 17. Mai 2010 21:08

Die äußeren Faktoren waren - da wo Varianz möglich ist - offensichtlich andere. Alles zusammen hat dann den Menschen 'kiara' hervorgebracht, im Unterschied zu 'Akayi' der eben diese Faktoren (Herkunft z.B.) nicht teilt bzw. anders davon betroffen ist (Geschlecht z.B.).
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Beitragvon kiara am 17. Mai 2010 21:22

Akayi hat geschrieben:Die äußeren Faktoren waren - da wo Varianz möglich ist - offensichtlich andere. Alles zusammen hat dann den Menschen 'kiara' hervorgebracht, im Unterschied zu 'Akayi' der eben diese Faktoren (Herkunft z.B.) nicht teilt bzw. anders davon betroffen ist (Geschlecht z.B.).

Ja, ich seh was du meinst :) das versteh ich schon so, aber meine Frage ist nicht, WARUM ich bin wie ich bin, sondern warum ICH ICH bin, also warum mein bewusstsein in den bedingungen, die kiara hervorgebracht haben, sitzt, und nicht da, wo die bedingungne waren, die akayi hervorgebracht haben.

ist schwer zu erklären irgendwie :kopfkratz:
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Re: Glaube / Spiritualität

Beitragvon illith am 17. Mai 2010 22:08

also ich weiß, was du meinst^^
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Re: Glaube / Spiritualität

Beitragvon kiara am 17. Mai 2010 22:23

^_^
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Beitragvon Aves am 18. Mai 2010 03:49

kiara hat geschrieben:Das heißt, einem bleibt nicht viel mehr übrig, als sich sein eigenes Ding dazu vorzustellen.

Man kann auch akzeptieren, dass man nicht alles weiß. Das bedeutet nicht, dass man nicht nach neuem Wissen streben soll (im Gegenteil; die Erkenntnis eines Wissensmangels ist die Grundlage des Lernens).
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Beitragvon Akayi am 18. Mai 2010 09:20

kiara hat geschrieben:Ja, ich seh was du meinst :) das versteh ich schon so, aber meine Frage ist nicht, WARUM ich bin wie ich bin, sondern warum ICH ICH bin, also warum mein bewusstsein in den bedingungen, die kiara hervorgebracht haben, sitzt, und nicht da, wo die bedingungne waren, die akayi hervorgebracht haben.

Da machst du es dir aber zu leicht. Du baust dir da eine irrationale Frage ("warum") auf, die man nur irrational beantworten kann um damit die Wissenschaft zu blamieren. Wenn ich jetzt behaupten würde Ufos zu sehen, dann ließe sich das auch nicht anders erklären, als dadurch dass es Ufos eben gibt. Das macht aber auch nur Sinn, weil ich mich von vornherein auf so was irrationales einlasse.
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Beitragvon kiara am 18. Mai 2010 18:46

Aves hat geschrieben:
kiara hat geschrieben:Das heißt, einem bleibt nicht viel mehr übrig, als sich sein eigenes Ding dazu vorzustellen.
Man kann auch akzeptieren, dass man nicht alles weiß. Das bedeutet nicht, dass man nicht nach neuem Wissen streben soll (im Gegenteil; die Erkenntnis eines Wissensmangels ist die Grundlage des Lernens).
Also ich würde die beiden nicht als einander ausschließend betrachten. Am klassichen "Glauben" (=Religion) sehe ich kritisch, dass das Wissensfundament unflexibel ist. Doch um im Leben Entscheidungen zu treffen, müssen Schätzungen und Abwiegungen gemacht werden und da kann man, da wissenslos, manchmal nur auf einen Glauben zurückgreifen "ich glaube, er/sie meinte es gut mit mir und will mich deshalb wieder vertragen", "ich glaube, homosexualität ist etwas normales und sollte ganz normal angenommen werden". Ich "plädiere" also für einen Glauben, bei dem klar ist, dass es Glauben ist, und der stets von Wissen ersetzt werden kann/darf/sollte.

Akayi hat geschrieben:
kiara hat geschrieben: meine Frage ist nicht, WARUM ich bin wie ich bin, sondern warum ICH ICH bin, also warum mein bewusstsein in den bedingungen, die kiara hervorgebracht haben, sitzt, und nicht da, wo die bedingungne waren, die akayi hervorgebracht haben.
Da machst du es dir aber zu leicht. Du baust dir da eine irrationale Frage ("warum") auf, die man nur irrational beantworten kann um damit die Wissenschaft zu blamieren. Wenn ich jetzt behaupten würde Ufos zu sehen, dann ließe sich das auch nicht anders erklären, als dadurch dass es Ufos eben gibt. Das macht aber auch nur Sinn, weil ich mich von vornherein auf so was irrationales einlasse.
also cih bin ehrlich gesagt ein bisschen verwirrt von deinem text, ich kann deinen gedankengängen nicht wirklcih folgen.
Ufos zu sehen würde ich als Sinnestäuschung oder psychische Störung interpretieren, es kommt selten vor und kann psychologisch erklärt werden. Das hat m.M.n. nichts mit dem Gefühl des Ichs zu tun bzw. kann nicht verglichen werden.

Was hat diese Frage, die ich oben umschrieb, für dich denn irrationales? und warum ist die antwort auf eine irrationale frage ein Blamieren der Wissenschaft? Wissenschaft hat sowieso ihre Grenzen, zb da die erforschten Schemata manchmal der Komplexität der Realität nicht gerecht werden. Ich finde das kein Blamieren, sondern normal.

und- wie ich schon sagte - jegliche wissenschaft, (bücher, professoren), der/denen ich in meinem studium auf dem gebiet begegnet bin, haben stets betont, keine antwort auf die fragen nach dem bewusstsein und nach dem "warum bin ich ich" zu haben. also würde es mich auch überraschen, wenn du eine hättest...
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Beitragvon Akayi am 18. Mai 2010 19:13

Ja, klar. Was du machst ist ja etwas irrationales als real darzustellen um dann der Wissenschaft einen Vorwurf zu machen. Das wäre dasselbe, wenn ich einfach behaupte würde dass ich halt Ufos gesehen habe. Psychokrams, Sinnestäuschung sind einfach keine adequaten Erklärungen, weil ich ja welche gesehen haben. Damit ist dann auch der Beweis erbracht, dass die Wissenschaft die Ufosichtungen nicht erklären können. Deshalb brauchen wir einen Ufoglauben. Der erklärt das. Das ist so ziemlich dieselbe Schiene.

Was ist denn bitte rational an der Frage "Warum ist mein Ich nicht dein Ich?". Schau mal hier: Zwei Menschen - Erde an Kiara - beide haben nichts miteinander zu tun. Warum sollten sie identisch sein? Und damit schaffst du dir selbst einen Gegenstand, den die Wissenschaft nicht erklären kann - eben weil du ihn selbst ausgedacht hast. Dass man bisher noch keine Überreste von Atlantis gefunden hat würdest du wahrscheinlich auch nicht als Beweis gelten lassen, dass es Atlantis einmal gab. Das mit der Komplexität ist dann nur noch eine Schummelei um die ganze Geschichte abzudichten: "Eine wissenschaftliche Erklärung der Ufosichtungen ist außerdem gar nicht möglich, schließlich ist das alles viel zu komplex. Ich meine: interstellare Raumfahrt, Warpantrieb.... das geht einiges!".

Ich habe dir das mit dem Bewusstsein weiter oben ja bereits erklärt. Wenn es da ein paar Gestalten gibt, die damit Probleme haben, ist das so. Es gibt auch diesen einen US-amerikanischen Politikwissenschaftler, der nebenbei Ufologe ist. So what? Ist das jetzt wieder dein Beweis für Ufos? Ich glaube kaum.
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Beitragvon Veganize_It am 19. Mai 2010 16:13

und glaub mir, ich glaub an gar nix
das ist leider wahr
denn glaub mir, an nichts zu glauben
is n heidenspass
Zuletzt geändert von Veganize_It am 19. Mai 2010 16:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon kiara am 19. Mai 2010 16:24

Akayi hat geschrieben:Ja, klar. Was du machst ist ja etwas irrationales als real darzustellen um dann der Wissenschaft einen Vorwurf zu machen.
Nein, nein, da hast du mich missverstanden. Ich will der Wissenschaft keinen Vorwurf machen. (Warum auch?)

Das wäre dasselbe, wenn ich einfach behaupte würde dass ich halt Ufos gesehen habe. Psychokrams, Sinnestäuschung sind einfach keine adequaten Erklärungen, weil ich ja welche gesehen haben.
Hab ich das richtig verstanden, also du bist der Meinung, das Bewusstsein sei eine Sinnestäuschung? Das kann ich nicht so ganz verstehen, weil ich meine, dass die Existenz des "Ich" nicht angezweifelt wird (im Gegensatz zu zb. Willensfreiheit und Ufos)

Was ist denn bitte rational an der Frage "Warum ist mein Ich nicht dein Ich?".
Was ist daran denn irrational? Zumal meine gesamte Welt darauf basiert, dass ich mich als ich empfinde, finde ich das nicht irrational, sondern gewissermaßen die präziseste Information, die ich überhaupt erfühlen kann. Anderen Informatione, die ich "erfühle", zb - Studien, andere Menschen, Erfahrung - können alle leichter vorgetäuscht werden.

Schau mal hier: Zwei Menschen - Erde an Kiara - beide haben nichts miteinander zu tun. Warum sollten sie identisch sein?
Das hat nichts mit der Frage zu tun "warum ist mein Ich nicht dein Ich". Warum zwei Menschen unterschiedlich sind, ist mir klar - andere Gene / Umwelt. Easy.

Und damit schaffst du dir selbst einen Gegenstand, den die Wissenschaft nicht erklären kann - eben weil du ihn selbst ausgedacht hast.
Aber du glaubst doch nicht ernsthaft, dass mein "Ich" eine Erfindung von mir ist? Und selbst wenn, wäre das nicht widersprüchlich in sich?

Ich habe dir das mit dem Bewusstsein weiter oben ja bereits erklärt. Wenn es da ein paar Gestalten gibt, die damit Probleme haben, ist das so. Es gibt auch diesen einen US-amerikanischen Politikwissenschaftler, der nebenbei Ufologe ist. So what? Ist das jetzt wieder dein Beweis für Ufos? Ich glaube kaum.
Da gibt es nicht "ein paar Gestalten", sondern ich weiß aus meinem Studium, dass die Frage nach dem Bewusstsein ein generelles Problem in der Philosophy of Mind ist. Das als Spinnerei abzutun (wie Ufos), damit machst du dir es ein bisschen einfach.
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