Vegane Welt?

Allgemeine Fragen & Diskussionen zu Veganismus und Vegetariertum

Beitragvon Vampy am 13. Feb 2010 18:34

illith hat geschrieben:
Lillian hat geschrieben:Die Erde war einst ein Paradies.

wann soll das gewesen sein?

so vor 4,5 milliaraden jahren
Benutzeravatar
Vampy
GiftBiest der Herzen
 
Beiträge: 5409
Registriert: 18.02.2008
Wohnort: Fledermauskasten

Beitragvon Lillian am 13. Feb 2010 19:52

illith hat geschrieben:
Lillian hat geschrieben:Die Erde war einst ein Paradies.

wann soll das gewesen sein?

Bevor wir aufrecht gingen und anfingen Tiere zu halten um aus ihnen Nutzen zu ziehen und bevor wir anfingen, Wälder abzuholzen um Weideland daraus zu machen usw.

EDIT: Klappt das nicht gut mit dem zitieren mittlerweile? :D

ich bin sehr stolz auf dich ;)

Daaaanke :) :heart:

Mir fällt gerade ein, das Neandertaler und Homo sapiens sich auch schon bekriegten. was ich meine ist, das die Erde vor ca. 65 Millionen Jahren ein Paradies war ! Ab da, gab es den ersten menschen...Und ich glaube, das sollte sich alles so nciht entwickeln.
Das einmal das Wort "Tierschutz" erfunden werden mußte, ist eine der größten blamabelsten Anglegenheiten menschlicher Entwicklung.
Benutzeravatar
Lillian
 
Beiträge: 270
Registriert: 07.01.2010

Beitragvon Vampy am 13. Feb 2010 19:57

was ist denn am aufrechtgehen unparadiesisch? und wieso ist jagen besser als züchten?
Benutzeravatar
Vampy
GiftBiest der Herzen
 
Beiträge: 5409
Registriert: 18.02.2008
Wohnort: Fledermauskasten

Beitragvon Lillian am 13. Feb 2010 20:10

Vampy hat geschrieben:was ist denn am aufrechtgehen unparadiesisch? und wieso ist jagen besser als züchten?

Weil es da anfing, das wir uns zu dem entwickelten, was wir heute sind. Ich habe nicht gesagt das Jagen besser als Züchten sein !!
Das einmal das Wort "Tierschutz" erfunden werden mußte, ist eine der größten blamabelsten Anglegenheiten menschlicher Entwicklung.
Benutzeravatar
Lillian
 
Beiträge: 270
Registriert: 07.01.2010

Beitragvon SxEric am 13. Feb 2010 20:47

und du findest das was wir heute sind scheiße? also computer scheiße, internet scheiße, essen scheiße, klamotten scheiße, schule scheiße..usw??
NEVER TRUST A HARDCOREKID THAT HAS NOT LISTENED TO PUNK!
Benutzeravatar
SxEric
supermegadragonzord
 
Beiträge: 4818
Registriert: 15.02.2008
Wohnort: zuhause

Beitragvon Akayi am 14. Feb 2010 00:27

Lillian hat geschrieben:Das wird m.E. nicht mehr allzu lange dauern. Das Beste wäre es, wenn wir uns wieder zurück entwickeln würde. Die Erde war einst ein Paradies. Ihrer Vielfältigkeit und atemberaubender Schönheit mit all ihren verschieden Arten, die es gab/gibt.

Das ist so eine zivilisations- und fortschrittsfeindliche Sichtweise. Du scheinst "Natürlichkeit" - von der du ja selbst gar nicht wissen kannst, ob es sie denn gab - als etwas gutes, erstrebenswertes zu betrachten. schönheit, oder "atemberaubende schönheit" existiert für dich offenbar nur in der fiktiven vorstellung eines fiktiven urzustands.

Lillian hat geschrieben:
Akayi hat geschrieben:Innerhalb der kapitalistischen Logik besteht der Zwang aus allem Geld herauszuschlagen (ein Geschäft zu machen, oder wie man das sonst ausdrücken möchte). Aufgrund dieses allgemeingültigen Gesetztes - des Gesetzes des Eigentums - werden Menschen gewaltsam zur Arbeit gezwungen und Tiere ebenso gewaltsam zur Ware erklärt..

Da gebe ich Dir absolut recht. Und solange den Menschen Geld und Macht am wichtigsten ist, wird sich da nichts ändern !!

Ich würde nicht sagen, dass das seinen Grund darin hat, dass die Mehrheit der Menschen "geldgierig" oder "macht-besessen" wären. Ich denke vielmehr, dass derzeitige System zwingt einem bestimmtes Verhalten auf. Dadurch erscheint es als eine Eigenschaft der Menschen, oder bestimmter Menschen. Wie gesagt stellt dieser Ansatz die Menschen in den Vordergrund und versperrt die Sicht auf die darunterliegende Problematik.

Wenn du z.B. sagst:
Lillian hat geschrieben:Weil es da anfing, das wir uns zu dem entwickelten, was wir heute sind. Ich habe nicht gesagt das Jagen besser als Züchten sein !!

Dann zeigt das deutlich, dass du die Probleme irgendwie im Menschen angesiedelt siehst. Ich würde sagen, dass sich in dieser Phase die Grundlegende Konstante (nämlich Privatbesitz) herausgebildet hat. Damit hielt Herrschaft, Macht, Krieg etc. Einzug. Aber eben aufgrund des jeweils herrschenden Systems. Und um das muss es folglich auch gehen.

Lillian hat geschrieben:Ab da, gab es den ersten menschen...Und ich glaube, das sollte sich alles so nciht entwickeln.

Es gibt in der Erdgeschichte kein "sollen" oder einen sonstigen Entwicklungsplan. Es gibt aber ein stufenweise Höherentwicklung des Menschen und seiner Gesellschaft, das lässt sich nachvollziehen. Daher glaube ich, unbedingt, dass es auch weiterhin Fortschritt und Verbesserung geben kann und wird.
this is why we can't have nice things
Benutzeravatar
Akayi
XvegetarianX
 
Beiträge: 5984
Registriert: 09.02.2008

Beitragvon Lillian am 14. Feb 2010 06:34

SxEric hat geschrieben:und du findest das was wir heute sind scheiße? also computer scheiße, internet scheiße, essen scheiße, klamotten scheiße, schule scheiße..usw??

Ich finde, das was wir aus dem Planeten, anderen Menschen, den Tieren machen alles mehr als schrecklich. Stelle dir mal vor,uns würden andere Lebewesen zb. aus dem All beobachten, was meinst Du, sehen sie?
Sie sehen, das der Mensch, seitdem er da ist, kontinurlich alles platt macht,foltert, mißbraucht, zertsümmelt usw. Es hört nie auf, das der Mensch sich bekriegt, die Erde ausschlachtet und alles andere.

Natürlich gibt es andere Mensche- die das genaue Gegenteil von dem o.g. wollen. Falls es so rüberkam, das ich alles sch*** finde( was ich gar nicht so empfand) weißt Du jetzt wie ich sagen wollte?
Das einmal das Wort "Tierschutz" erfunden werden mußte, ist eine der größten blamabelsten Anglegenheiten menschlicher Entwicklung.
Benutzeravatar
Lillian
 
Beiträge: 270
Registriert: 07.01.2010

Beitragvon Lillian am 14. Feb 2010 06:43

Akayi hat geschrieben:
Lillian hat geschrieben:Das wird m.E. nicht mehr allzu lange dauern. Das Beste wäre es, wenn wir uns wieder zurück entwickeln würde. Die Erde war einst ein Paradies. Ihrer Vielfältigkeit und atemberaubender Schönheit mit all ihren verschieden Arten, die es gab/gibt.

Das ist so eine zivilisations- und fortschrittsfeindliche Sichtweise. Du scheinst "Natürlichkeit" - von der du ja selbst gar nicht wissen kannst, ob es sie denn gab - als etwas gutes, erstrebenswertes zu betrachten. schönheit, oder "atemberaubende schönheit" existiert für dich offenbar nur in der fiktiven vorstellung eines fiktiven urzustands.
.

Nein, das stimmt nicht. Ich kann mich nich so eloquent ausdrücken. Es gibt doch noch immer wunderschöne Plätze auf der Erde, doch werden diese immer weniger. Tiere in ihrere freien Wildbahn sind auch atemberaubend.
Wenn morgens die Sonne scheint, der Himmel blau ist-empfinde ich das auch als wunderschön.Wenn die Blätter zum Herbst sich verfärben und rot am Boden liegen, die goldene Herbstsonne tief am Himmel steht-ein Schwarm Gänse über meinem Kopf hinwegfliegen-die ersten Knopsen anfangen zu blühen und ich könnte noch viel mehr solcher Beispiele nennen. Ist das einigermaßen angekommen?

Was stimmt ist, das ich natürlich nicht wissen kann, wie es vor 65 Millionen Jahren war.

Akayi hat geschrieben:
Wenn du z.B. sagst:
Lillian hat geschrieben:Weil es da anfing, das wir uns zu dem entwickelten, was wir heute sind. Ich habe nicht gesagt das Jagen besser als Züchten sein !!

Dann zeigt das deutlich, dass du die Probleme irgendwie im Menschen angesiedelt siehst. Ich würde sagen, dass sich in dieser Phase die Grundlegende Konstante (nämlich Privatbesitz) herausgebildet hat. Damit hielt Herrschaft, Macht, Krieg etc. Einzug. Aber eben aufgrund des jeweils herrschenden Systems. Und um das muss es folglich auch gehen.
.

Ja genau, Akayi.Dennoch ist es der Mensch, verstehst du was ich sagen will? Oder meinst Du, wenn alle immer schön am teilen gewesen wären und jeder gleich viel gehabt hätte, das sich das Ganze nicht so dramatisch entwickelt hätte? I-einer wäre doch wieder nciht zufrieden gewesen und hätte versucht, Anderen das Gleiche mitzuteilen.Neid, Gier-mehr als andere haben zu wollen usw.
Das einmal das Wort "Tierschutz" erfunden werden mußte, ist eine der größten blamabelsten Anglegenheiten menschlicher Entwicklung.
Benutzeravatar
Lillian
 
Beiträge: 270
Registriert: 07.01.2010

Beitragvon SxEric am 14. Feb 2010 08:07

Lillian hat geschrieben:
SxEric hat geschrieben:und du findest das was wir heute sind scheiße? also computer scheiße, internet scheiße, essen scheiße, klamotten scheiße, schule scheiße..usw??

Ich finde, das was wir aus dem Planeten, anderen Menschen, den Tieren machen alles mehr als schrecklich. Stelle dir mal vor,uns würden andere Lebewesen zb. aus dem All beobachten, was meinst Du, sehen sie?
Sie sehen, das der Mensch, seitdem er da ist, kontinurlich alles platt macht,foltert, mißbraucht, zertsümmelt usw. Es hört nie auf, das der Mensch sich bekriegt, die Erde ausschlachtet und alles andere.

Natürlich gibt es andere Mensche- die das genaue Gegenteil von dem o.g. wollen. Falls es so rüberkam, das ich alles sch*** finde( was ich gar nicht so empfand) weißt Du jetzt wie ich sagen wollte?


ich glaube aber, dass das 2 seiten einer medaille sind.. und ich weiß nicht ob es der richtige weg ist, jetzt die ganze menschheit zu verurteilen dafür.. (aber gleichzeitig alle vorzüge der modernen zivilisation zu genießen wie: bildung, internet, medizinische versorgung, usw..)
das einnert mich so ein bisschen an dieses christliche weltbild.. von wegen.. die menschen lebt einst im paradies.. aber durch die ursünde.. wurden sie von da vertrieben und seit dem besteht ihr ganzes dasein aus einer zusammenhäufung von sünden.. das ist doch quatsch..
NEVER TRUST A HARDCOREKID THAT HAS NOT LISTENED TO PUNK!
Benutzeravatar
SxEric
supermegadragonzord
 
Beiträge: 4818
Registriert: 15.02.2008
Wohnort: zuhause

Beitragvon pünktchen.av am 14. Feb 2010 09:10

Lillian hat geschrieben:
Akayi hat geschrieben:
Lillian hat geschrieben:Das wird m.E. nicht mehr allzu lange dauern. Das Beste wäre es, wenn wir uns wieder zurück entwickeln würde. Die Erde war einst ein Paradies. Ihrer Vielfältigkeit und atemberaubender Schönheit mit all ihren verschieden Arten, die es gab/gibt.

Das ist so eine zivilisations- und fortschrittsfeindliche Sichtweise. Du scheinst "Natürlichkeit" - von der du ja selbst gar nicht wissen kannst, ob es sie denn gab - als etwas gutes, erstrebenswertes zu betrachten. schönheit, oder "atemberaubende schönheit" existiert für dich offenbar nur in der fiktiven vorstellung eines fiktiven urzustands.

Nein, das stimmt nicht. Ich kann mich nich so eloquent ausdrücken. Es gibt doch noch immer wunderschöne Plätze auf der Erde, doch werden diese immer weniger. Tiere in ihrere freien Wildbahn sind auch atemberaubend.
Wenn morgens die Sonne scheint, der Himmel blau ist-empfinde ich das auch als wunderschön.Wenn die Blätter zum Herbst sich verfärben und rot am Boden liegen, die goldene Herbstsonne tief am Himmel steht-ein Schwarm Gänse über meinem Kopf hinwegfliegen-die ersten Knopsen anfangen zu blühen und ich könnte noch viel mehr solcher Beispiele nennen. Ist das einigermaßen angekommen?

Was stimmt ist, das ich natürlich nicht wissen kann, wie es vor 65 Millionen Jahren war.


äusserst ungemütlich: http://de.wikipedia.org/wiki/Dinosaurier#Aussterben

aber auch wenn gerade keine naturkatastrophen über sie hereinbrechen, ist die natur zwar für dich warm gepolsterten besucher aus der zivilisation schön anzuschauen, aber für ihre ständigen bewohner eine hölle, in welcher überall ein grausamer tod lauert. da ein paradies hineinzufantasieren ist reaktionär und dumm.
Sein Pferdestall war abgebrannt, als Konfuzius von der Audienz heimkehrte.
Er fragte: "Sind Menschen verletzt?"
Nach den Pferden fragte er nicht.

-> antivegan-blog <-
Benutzeravatar
pünktchen.av
Quoten-AVler
 
Beiträge: 1814
Registriert: 28.03.2008

VorherigeNächste

Zurück zu V-Fragen

Wer ist online?

Mitglieder: Bibi, Google [Bot]