Dabei mogelst du dich aber einfach - wie beschrieben - um die inhaltliche Diskussion herum.
Das (dieses Beharren auf vermeintlich sachlicher Debatte und Diskussion) ist doch jetzt wieder dieses "Das müssen wir aber ausdiskutieren"-Schema das schon nahezu
unverändert seit 30 Jahren als Spott gegenLinke Dsamt samt Denkweisen Verwendung findet.
Und das nicht völlig unberechtigt. Ellenlanges theoretisch-dogamatisches Debattieren um es
mal so sallopp zu sagen, juckt den Rest der Welt kein bisschen.
Führte aber schon zu immer zu Subgruppenbildung sprich Spaltung (in Bezug auf bestimme Dogmen) in der Linken, die sich
inzwischen sogar Anfeinden. So kann man sich auch selbst die Handlungsfähigkeit rauben.
Tja, den vermeintlichen Kadavergehorsam der Deutschen verteufelt, aber sich
inzwischen in unzähligen Blogs wundern, warum "die Linke"(als gesamte Idelogie) obgleich der
negativen Zustände der 2000er Jahre so eine schlechte Figur macht und sich
vermeintlicher "Faschisten" seien es nun Antideutsche, Antiimperialisten oder eben die Antispeziesisten
(egal wer nun vo wem mal wieder die Faschokeule bekommen hat) nicht erwehrt bekommt
(denn eigentlich müsste man ja gerade während Phasen mit Negativ-Auswirkungen des verhassten Systems
Zulauf bekommen).
@Topic:
Auf lange Sicht rechne ich dem Veganismus rein als Ernährungs/Lebensweise (eben ohne den Tierrechtsaspekt,
der wird noch eine längere Zeit als verschroben bis linksradikal bewertet werden und daher gesellschaftlich recht isoliert sein)
wegen der demographischen, ökologischen und damit auch ökonomischen Probleme große Chancen an.
Der Tierrechtsaspekt wird sich allerdings, wenn er sich nicht von den linksradikalen Einflüssen
entextremisiert schwer tun gesellschaftsfähig zu werden. Ich lehne den auch nicht grundsätzlich ab, manche der praktischen Forderungen
die daraus aber gezogen werden halte ich für so absurd wie das Konzept von Rechten für Tiere (habe ich hier
schon mal ausgeführt, meiner Meinung nach nur aus Gründen gewählt um eine Analogie mit
den Rechten für unterdrückte Menschengruppen ziehen zu können).
Vor allem weil viele selbsternannte "Tierbefreier" ala Frank Hummel oder "Maqi" wohl höchst kotraproduktiv sind.
Auch Frau Ava Odoemena und ihr "Veganes Auge" Blog lassen die ganze Sache in keinem guten Licht erscheinen
(die gleichen Hass und Hetztiraden wie bei Herrn Stößer, sehr Sektenartig).
Furchtbar muss ich aber zugeben finde ich wie stark naturentfremdet viele schon sind
und was für irrsinnige Ansichten existieren bezüglich "Natürlichkeit".
Ich frag mich warum es anscheinend nur noch Schwarz-Weiss Denken zugeben scheint.
Massentierhaltung und Gesellschaftsordnung scheisse = Kulturelle Errungeschaft und Annehmlichkeiten
auch scheisse.
Was sich im Bilgewasser der Umweltbwegung für Idiotie tummelt.
Röhköstler, Impf-Idioten(Verschwörungstheoretiker), sogar Neo-NSler
die wieder mal den Tierschutzinstrumentalisieren oder über die Esoterik-Schiene
(Germanen/Heidentum, Naturkultismus).
Auf mich wirkts immer als würden die Menschen auf die immer komplexere Welt mit geistiger Abschottung
und Flucht in (totalitäre) Weltanschauungen reagieren (egal ob nun Theistische oder Pantheistische, Natur/Esoterik/Sektismus,
die Klassiker ala "Links" und "Rechts" oder eben in reinen Hedonismus und Konsumkult wie die Masse).