Also 1) eine vegane Ernährungsweise mit der Ausnahme von Milchschokolade ist natürlich schonmal viel "tierfreundlicher" (="besser") als komplett vegetarisch /omnivor
Ich finde ja, wenn man nicht drauf verzichten kann, sollte man da ehrlich mit sich selbst sein, dass man das dann eben nicht ganz konsequent durchzieht, und sich das erlauben. Das ist viel besser, als das Projekt Veganismus gleich aufzugeben und einfach wieder alle Tierprodukte zu konsumieren. Es gibt eh Debatten, ab wann man sich "vegan" nennen kann. Ich kenn "Veganer", die bei ihren Eltern vegetarisch essen, welche, die ihre Katze mit Dosenfutter-Fleisch füttern und welche, die weiter Lederschuhe kaufen. Das ist strenggenommen auch alles nicht vegan.
und 2)
Zartbitterschokolade ist meist vegan. Ist nur Kakaobohnen, Kakaobutter und Zucker und sowas. In weißer Schokolade ist glaub ich auch viel Milch drin.
und 3) von Sojaschokolade /Reisschokolade (die Sachen gibts, ja! ist aber teuer.) würd ich persönlcih dir geschmacklich abraten. Das ist so ein Milchschokoladeersatzprodukt. Du könntest aber, wenn du das Sahnige in der Schokolade magst, Experimente machen à la Zartbitterschokolade und Kokosfett oder Hafersahne zusammenschmelzen. Falls man daraus keine Schokolade machen kann, kann man doch vielleicht Pralinen selbst herstellen die auch dieses mild-sahnige von Vollmilchschokolade haben.
Hab ich selbst noch nie gemacht, aber wär doch n Versuch wert
